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                                     FREEDOM and PEACE for TIBET

                             FREIHEIT und FRIEDEN für TIBET

   

    

 

 Hier finden Sie aktuelle Presseberichte zur Situation um Tibet. 

  

25.08.2008

Die tiefe Spur der Olympiade in Tibet

Auch am Vortage der Abschlußzeremonie der Olympischen Spiele in Peking bleiben überall auf dem tibetischen Plateau strenge Sicherheitsmaßnahmen in Kraft.

Auch am Vortage der Abschlußzeremonie der Olympischen Spiele in Peking, die noch einmal propagandistische Elemente für die chinesische Tibet-Politik enthalten wird, bleiben überall auf dem tibetischen Plateau strenge Sicherheitsmaßnahmen in Kraft, die auch direkten Schießbefehl beinhalten, um weitere Unruhen während der letzten Tage der Olympischen Spiele zu vermeiden.

Die friedlichen Proteste, die im März begannen und sich in den Monaten und Wochen vor den Olympischen Spielen fortsetzten, sind das Ergebnis eines halben Jahrhunderts verfehlter chinesischer Tibet-Politik.

Der Ausbruch der Proteste enthüllte die Wahrheit über das Vorgehen der chinesischen Regierung in Tibet in einer Zeit, in der die Volksrepublik China (VRC) sich der Welt als eine harmonische Nation präsentieren wollte entsprechend dem Slogan „Eine Welt, ein Traum“.

„Infolge seiner Politik der harten Linie und Fehleinschätzung, und dank der Eigendynamik der Meinungsfreiheit der freien Menschen auf der ganzen Welt ist es Peking nicht gelungen, das Bild von einem glücklichen Tibet zu zeigen, wie es geplant gewesen ist…“, sagte der Präsident der International Campaign for Tibet (ICT), John Ackerly.

Aufgrund einer Vielzahl von Berichten gibt es ernsthafte Befürchtungen, daß sich die Lage in Tibet nach den Olympischen Spielen noch weiter verschlechtern könnte, wenn nämlich die Aufmerksamkeit der Welt nicht mehr China zugewandt ist. Viele Tibeter sind sehr besorgt – und wurden in manchen Fällen sogar vom chinesischen Sicherheitspersonal vorgewarnt –, daß den Olympischen Spielen eine weitere Repressionswelle folgen könnte, etwa, indem Tibeter, die derzeit nur unter strenger Beobachtung durch die chinesischen Behörden stehen, dann auch verhaftet werden.

Neue Bilder und Berichte, die die ICT vor einigen Tagen trotz Chinas Nachrichtensperre aus Tibet erhalten hat, machen das Folgende ersichtlich:

Militärische Heckenschützen in Lhasas Hotels stationiert

Vom 6. August bis zum 10. August waren in den Hotels der Stadt Lhasa militärische Heckenschützen stationiert. In einem Bericht eines westlichen Tibet-Experten heißt es unter Bezugnahme auf tibetische Quellen: „In einem Hotel, in dem zu dieser Zeit keine Gäste waren, nahmen etwa 20 Soldaten die oberen Räume ein, um die Straße gut überblicken zu können. Sie betraten das Hotel sehr vorsichtig, damit so wenige Leute wie möglich von ihnen Notiz nehmen sollten. Sie versteckten sich hinter den Vorhängen, um von der Straße aus nicht gesehen zu werden. Sie wurden regelmäßig ausgetauscht und zahlten scheinbar eine kleine Summe für jeden Raum, sie benahmen sich wohlerzogen und freundlich. Sie waren alle Chinesen. Meine Quelle meint, daß die Soldaten für diese Zeitspanne den Befehl hatten, jeden sofort zu erschießen, der mit einem Messer oder einer anderen Waffe gesehen würde.“ Es ist nicht bekannt, ob es sich bei den Heckenschützen um Kräfte der Volksbefreiungsarmee oder der Bewaffneten Volkspolizei (PAP) handelte. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß es Soldaten der Volksbefreiungsarmee waren.

Zwei Frauen von chinesischem Sicherheitspersonal angeschossen

Am 9. August, einem Tag nach der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Peking, wurden um etwa 4:30 Uhr am Nachmittag zwei junge Frauen in der Stadt Ngaba (chin. Aba), Tibetisch-Autonome Präfektur (TAP) Ngaba (chin. Aba), Provinz Sichuan, angeschossen, als sie ein Geschäft betreten wollten. Es handelt sich um die 22jährige Sonam Wangmo aus Ngawa Sezo und um die 28jährige Tranyeyeng aus Gyalrang. Eine von ihnen wurde am Bein, die andere an ihrer Hand getroffen; sie befinden sich noch immer in medizinischer Behandlung. Laut einer Quelle, die in Kontakt mit Exil-Tibetern steht, scheint es, daß die jungen Frauen das Geschäft betraten, um dort ihre Mobiltelefone aufzuladen und sich somit zu einer Zeit, in der die Gegend aufgrund der Olympischen Spiele unter Ausgangssperre stand, auf der Straße befanden. Jemand berichtete, er habe vier oder fünf Schüsse gehört, als er sich gerade mit Angehörigen und Freunden zuhause befand. Er habe auf die Straße gehen und nachsehen wollen, was dort vor sich ging. Doch Familie und Freunde hätten davon abgeraten, da die Situation offenbar gefährlich war und für Tibeter derzeit besondere Einschränkungen galten.

Quellen aus der Gegend berichten, daß Restaurants und Geschäfte bereits vor 7 Uhr abends schließen. Niemandem ist es erlaubt, das Haus danach zu verlassen. Doch die Menschen haben sogar Angst, ihr Haus am Tage zu verlassen. Die Mönche wurden angewiesen, in ihren jeweiligen Klöstern zu bleiben, die von Militär umstellt sind, wie aus verschiedenen Berichten hervorgeht.

Schein-Protest demonstriert die Militärmacht

Während der Zeit der Olympischen Spiele wurden die Truppen in der Region Ngaba extrem verstärkt. Ende Juli/Anfang August wurde sogar ein Pseudo-Protest zu Übungszwecken inszeniert. Die zuvor genannten Bilder zeigen Militär in der Nähe des Klosters Tro-Tsuk im Bezirk Ngaba, das einen Protest und dessen Niederschlagung nachstellt. Die Soldaten trugen dabei Flaggen, die den tibetischen Nationalflaggen sehr ähnlich scheinen, in Anlehnung an die Flaggen, die die tibetischen Demonstranten im März vor sich her trugen. Bei diesen Protesten im März schoß das Militär auf unbewaffnete Demonstranten, wobei viele ums Leben kamen (siehe auch: „Tibet at a Turning Point: The Spring Uprising and China’s New Crackdown“)

Bei dieser Militärübung seien laut tibetischen Quellen die Soldaten sowohl als Mönche als auch als Laien verkleidet gewesen. Der Protest wurde gefilmt, was sowohl Propagandazwecken als auch zur Übung der Niederschlagung von Protesten dienen könnte.

Bereits am 4. August führten militärische Truppen, die das Weideland der Nomaden einige Kilometer außerhalb der Stadt Ngaba besetzt hätten, ein ähnliches Szenario durch, dem sogar Beamte der Präfektur beiwohnten.

Das Sicherheitspersonal wurde im Kloster Kirti weiter verstärkt, nachdem dort Mönche im März massiv protestiert hatten. Neue Überwachungskameras wurden in dem Kloster, das immer noch von chinesischem Sicherheitspersonal umstellt ist, angebracht. Den Mönchen ist es nicht erlaubt, das Kloster ohne die Erlaubnis der ranghöheren Mönche, die dem „demokratischen Verwaltungsrat“ angehören, zu verlassen.

Kham gleicht einer Kriegszone

Aus einigen der Berichte geht hervor, daß Peking das Sicherheitspersonal in Kardze (chin. Ganzi), Provinz Sichuan (ehemalige tibetische Provinz Kham) beträchtlich aufgestockt hat, um jegliches Aufbegehren während der Olympischen Spiele im Kein zu ersticken. Viele Klöster der Gegend sind nach wie vor abgeriegelt und den Tibetern wurden starke Einschränkungen auferlegt.

Die Taiwanesisch-Amerikanische Touristin Wen Yan-King, die in der Region Kardze festgenommen und dann auswiesen wurde, nachdem sie die Gegend im Juli unautorisiert besucht hatte, berichtete: „Es gibt einen guten Grund dafür, daß Touristen der Zutritt zu diesen Gegenden verwehrt bleibt. Sie gleicht nämlich einem Kriegsschauplatz. Die Polizei ist überall in den Straßen. Die Polizisten sitzen mit ihren Helmen, ihren Waffen und Schilden zu zehnt in einer Reihe. Sie sitzen vor den Supermärkten unter blauen Planen zu beiden Seiten der Straße. Sie befinden sich auf erhobenen Metallplatformen, von denen aus sie die Straßen überblicken. Ich konnte nirgends hingehen, ohne daß ein Dutzend Polizisten mich anstarrte. Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben so viel Polizei und Militär in einer Stadt gesehen. Auch habe ich noch niemals eine Atmosphäre so tiefer Furcht erlebt“ (Huffington Post blog by Rebecca Novick, August 12).

Die Niederschlagung der Proteste, zu denen es im März kam, war in der Gegend Kham besonders heftig. Die Tibeter dieser Gegend sind bekannt für ihren ausgeprägten Sinn für tibetische Identität und ihr starkes Nationalgefühl; viele Khampas waren in den Aufstand gegen die chinesische Invasion in den Jahren 1949-1950 und 1956-1959 involviert.

Wen Yan-King berichtete von ähnlichen Restriktionen in der Gegend Lithang (chin. Litang). „Die ortsansässigen Tibeter erzählten mir, daß die Polizeistationen nach dem Ausbruch der Proteste regelrecht aus dem Boden geschossen seien. Wenn es eine Möglichkeit gibt, Menschen Furcht einzuflößen, so ist dies der Weg. Niemand wird auf die Straße gehen und protestieren, wenn sich 50 bewaffnete Polizisten zur Rechten und zur Linken befinden“ (Huffington Post, August 12).

Die jüngste Intensivierung der Einschränkungen der Religionsfreiheit sowie die Forderung, Seine Heiligkeit den Dalai Lama zu diffamieren, hat zu dieser Welle von Protesten und der Verhaftung von Mönchen, Nonnen und Laien geführt; bei den Protesten wurden viele unbewaffnete unschuldige Menschen erschossen. In Kham sind viele Mönche, Nonnen, Laien und sogar Schulkinder verhaftet und mit extremer Brutalität behandelt worden. In den Monaten März und April wurden unbewaffnete unschuldige Demonstranten einfach erschossen (Siehe den Bericht „Tibet at a Turning Point: the Spring Uprising and China’s New Crackdown“).

Tibet und die Olympischen Spiele

Um die gewaltsame Unterdrückung der Tibeter zu verheimlichen – während der Olympischen Spiele sollte ja ein Bild von Stabilität und Einheit präsentiert werden –, hat China das gesamte tibetische Plateau faktisch abgeriegelt, obwohl es im Vorfeld der Spiele eine weitere Öffnung versprochen hatte. Obwohl die Autonome Region Tibet (TAR) laut Berichten der staatlichen Medien seit dem 25. Juni wieder für ausländische Touristengruppen geöffnet ist, ist der Tourismus in Tibet – trotz gegenteiliger Berichte in den Medien – nicht zur Normalität zurückgekehrt. Noch immer gibt es für Reisegruppen starke Einschränkungen und die Klöster bleiben geschlossen.

Eingereicht durch:
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Arbeitsgruppe München  

 

22.08.2008

                                                                                      

                   

China zwingt über 73.700 Nomaden in Osttibet zur festen Niederlassung

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Einheitsblöcke der Zwangsumsiedlung

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Planegg, 22.08.2008 (fair-NEWS) - Dharamsala -

Staatliche Medien kündigten am Freitag an, daß die chinesische Regierung in den nächsten fünf Jahren über 73.700 tibetische Nomaden in der TAP Kanlho (chin. Gannan) in permanenten Ziegelhäusern anzusiedeln plant. Menschenrechtsgruppen wie Human Rights Watch zufolge geht dieses Umsiedelungsprogramm mit grobem Machtmißbrauch einher.

Nach Aussage des von Xinhua zitierten chinesisch-kommunistischen Funktionärs Wang Hongwei werden unter diesem Programm über 73.700 tibetische Nomaden in der Präfektur Gannan (Provinz Gansu) ihre Lebensräume am Oberlauf des Gelben Flusses, wo die Weideflächen erheblich degradiert seien, aufgeben müssen. Die Regierung der Präfektur Gannan habe schon 2004 Maßnahmen eingeleitet, damit die tibetischen Nomaden ihr Vieh in umzäunten Flächen weiden lassen, statt mit ihren Herden von einem Ort zum anderen zu ziehen, heißt es weiter bei Xinhua. Die staatlichen Zuschüsse für das Ansiedelungsprogramm für die tibetischen Nomaden belaufen sich Wang zufolge auf 1.3 Mrd. Yuan.

In der Präfektur Kanlho kam es im März des Jahres zu massiven Demonstrationen gegen die chinesische Herrschaft. Ein großes Aufgebot an regulären und paramilitärischen Truppen wurde eingesetzt, um eine Reihe von Protesten in den Bezirken Sangchu (chin. Xiahe), Luchu (chin. Luqu), Machu (chin. Maqu), Chone (chin. Zhouni), Tewo (chin. Diebu) sowie in der Stadt Hezuo, die alle zur Provinz Gansu gehören, niederzuschlagen. In diesem Monat verboten die chinesischen Behörden die Abhaltung des jährlichen Rituals "Hirschtanz" am 8. August im Kloster Bora im Bezirk Sangchu (chin Xiahe).

"Die Regierung wendete in den vergangenen zwei Jahren 1,3 Mrd. Yuan auf, um den Bauern zu helfen, von ihren alten Holz-Lehm-Hütten in richtige Ziegelsteinhäuser umzuziehen und die Nomaden fest anzusiedeln", erklärte Xinhua. Durch dieses 2006 eingeleitete Ansiedelungsprogramm sollen bis 2010 neunundachtzig Prozent der tibetischen Bauern und Viehhirten in festen Behausungen wohnen können.

In der Xinhua-Nachricht ist jedoch keine Rede davon, ob die Tibeter bei diesen Plänen zur Veränderung ihrer traditionellen Lebensweise auch ein Wort mitzureden hatten. China sagt, die feste Ansiedelung der nomadisierenden Tibeter in den Provinzen Qinghai, Sichuan und Gansu und in der TAR diene dem Schutz der Umwelt und der Verbesserung des Lebensstandards. Die Nomaden würden Darlehen erhalten, um ihre heizbaren Unterkünfte selbst zu bauen, und außerdem technischen Beistand und Beratung bei der Viehhaltung.

Andere Berichte der letzten Zeit hoben jedoch die Notlage der tibetischen Nomaden hervor, die frustriert und verzweifelt darüber sind, daß sie ihren traditionellen Lebensstil aufgeben müssen, weil sie nicht in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt mit anderen ihrer Tradition und Erziehung fremden Mitteln zu erwirtschaften. Die Ansiedelung bedeutet auch oft das Schlachten von den Tieren der Nomaden, der Umzug in schlecht gebaute Unterkünfte und Arbeitslosigkeit infolge Mangels an anderweitigen beruflichen Kenntnissen, heißt es in einem Bericht von Human Rights Watch* vom vergangenen Jahr.

Außerdem werden Nomaden und Bauern zwangsweise umgesiedelt, um Raum zu schaffen für Infrastrukturprojekte wie Damm- und Straßenbau.

In den Jahren 2006 und 2007 zwang China an die 250.000 Tibeter, das ist etwa 1/10 der Bevölkerung, von ihren verstreuten ländlichen Siedlungen in die neuen "sozialistischen Dörfern" umzuziehen. Sie wurden nicht nach ihrer Meinung gefragt und mußten größtenteils die neuen Unterkünfte auf eigene Kosten bauen.

Pressemitteilung der IGFM   Quelle: www.phayul.com

                                                                             

22.08.2008

Pekings Propaganda-Oper über Tibet

Eine Propaganda-Oper über Tibet wird in dieser Woche an drei Tagen gezeigt. Sollte sie ein Finale der Olympischen Spiele in Peking sein?

Die Times UK berichtete am Mittwoch, dass die Oper „Prinzessin Wencheng“, die Geschichte über die Hochzeit zwischen einer chinesischen Prinzessin und einem tibetschen König im 7. Jahrhundert, in Peking aufgeführt wird.

„Das Ziel liegt einerseits darin, das Publikum emotional zu bewegen, aber es auch gleichzeitig zu belehren“, sagte Gao Mukun – Leiter der Pekinger Oper. Mukun war in seiner Jugendzeit ein Star in einer der Modell-Opern während der Kulturrevolution, die von Maos Frau in Auftrag gegeben wurden. Anlässlich des vierzigsten Jahrestages der sogenannten Zugehörigkeit Tibets zu China dirigierte er 2005 die erste Vorstellung der Oper in Lhasa, der tibetischen Hauptstadt.

Die Propaganda-Abteilung der Kommunistischen Partei Chinas hat lange Zeit versucht, die Prinzessin als ein Symbol einer China-Tibet-Harmonie darzustellen.

Keine Harmonie mit Tibet !

Das Spektakel der Pseudoharmonie in Peking läuft ab, während die internationalen Tibet-Aktivisten die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit während der Spiele lieber auf ihr Anliegen richten möchten.

Im März 2008 hatten bewaffnete Polizeitruppen die in Lhasa friedlich protestierenden Mönche gewaltsam niedergeschlagen und Militärtruppen fielen über ihre Klöster her.

Das kommunistische Regime tötete angeblich 22 Menschen, während tibetische Quellen angeben, dass mehr als 100 Menschen gestorben sind. Die Morde und die Verhaftungen riefen heftige Demonstrationen in der ganzen Welt hervor. Die Anzahl der Inhaftierten ist unbekannt.

Die Unterdrückung in Tibet zerstörte jedoch die Hoffung der Kommunistischen Partei für einen erfolgreichen Fackellauf durch die Großstädte der Welt. Fackelträger wurden mit großflächigen Protesten in Paris, London und San Francisco empfangen und der Fackellauf wurde in vielen anderen Städten auf seiner „Reise der Harmonie“ unterbrochen.

Nach einer Hochzeit zwischen Tibet und China sieht es längst nicht aus.! !

Ivan Velinov  Epoch Times

                                                                                                      

               Weitere Informationen finden Sie hier:

                http://www.tibet-initiative.de

                http://www.tibet-kultur.de

                                                                                                                    

                                                              

Große Sorgen machen sich viele Tibeter über die Zeit nach dem Ableben des heute 73-jährigen Dalai Lama. China könnte sich in die Suche nach einem Nachfolger einmischen und einen Peking wohlgesonnenen Menschen auswählen, fürchten sie. 1995 hatte China bereits einen damals sechsjährigen Jungen festgenommen und (bis heute an einen unbekannten Ort) verschleppt, den der Dalai Lama zum Panchen Lama - der zweitwichtigsten geistlichen Position in Tibet - bestimmt hatte. Peking wählte daraufhin einen eigenen Panchen Lama, der seitdem als Zeichen chinesischer Vorherrschaft in Tibet präsentiert wird. Der Dalai Lama hatte deshalb im November vergangenen Jahres offen darüber nachgedacht, entgegen tibetischer Tradition bereits vor seinem Tod einen Nachfolger zu benennen.

Pressebericht 3/2008